Markdorf - Wenn ein Gastronom seine Gerichte "Seitensprung" und "wildes Vergnügen" nennt und zu seinem Essen ein Paar Wollsocken serviert, denkt man zuerst an die Sendung versteckte Kamera.
Doch wer derzeit im Mundart im Bischofschloss zu Gast ist, der hat nach dem Essen nicht nur einen gestillten Hunger, sondern auch warme Füße. "Wir wollen unseren Gästen einfach eine Freude bereiten und zum Schmunzeln bringen", berichtet Bernd Reutemann, der kreative Kopf des Hotels. "Ja, ich war selbst etwas überrascht, wie sich unsere Gäste über die Wollsocken freuen. Vor allem darüber, dass eine Dame bei uns anrief, sich zuerst über die Qualität der Socken erkundigte, die Verfügbarkeit Ihrer Größe abfragte und anschließend erst den Tisch für den Abend reservierte", so Monique Marx, die Restaurantleiterin. Immer wieder machen Reutemann und die Schlossgeister auf sich und Markdorf aufmerksam. Mit Kooperationen wie im Fall der "Wollsocken" mit der Firma MegaMix , dem legendären "Open-Hair" oder der Getränkeversorgung für Staugeplagte, zeigt der Markdorfer Unternehmer dass es viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt.